
Der Sportartikelhersteller und Partner der FIFA, adidas, hat ja immer schon schöne Bälle entworfen. Und natürlich waren es auch immer topaktuelle und technisch extrem hochwertige Stücke, die man da auf dem Rasen herumkickte. Das Bild der alten WM-Bälle habe ich aus dem ARD-Sport-Weblog, in dem Boris Inanici über seine kurz aufkommende Ballfreude schreibt. Mittlerweile wissen wir ja, dass es keinen Chip im Ball geben wird, wenn wir im nächsten Jahr die WM schauen. Aber was ist dann so besonders an dem runden Leder?
Nun fangen wir mal kurz damit an, dass es kein Leder mehr ist/sein muss. Ansonsten sind die Regeln recht deutlich. Ich zitiere aus den DFB-Fussballregeln:
Der Ball ist regelgerecht, wenn er
- kugelförmig ist,
- aus Leder oder einem anderen geeigneten Material gefertigt ist,
- einen Umfang zwischen mindestens 68 und höchstens 70 cm hat,
- zu Spielbeginn mindestens 410 und höchstens 450 Gramm wiegt und
- wenn sein Druck 0,6 1,1 Atmosphären beträgt, was 600 1100 g/qcm auf Meereshöhe entspricht.
Daran muss sich auch der neue WM-Ball Teamgeist halten. Was also kann einen Ball so einzigartig machen? Die Flugeigenschaften sind verbessert, man kann also weiter, schneller und mit mehr Drall schießen. Seit neuestem kann man also einen Freistoß aus 22 Metern mit Vollspan über die Mauer genau in den knick knallen. Der Torwart ist nur noch Statist.
Aber kann ein Ball wirklich eine Weltmeisterschaft entscheiden? Und wenn ja, haben wir dann einen Vorteil?