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Bundesliga
von Eric Wilde am 17.06.07
Ich bin mir nicht mehr sicher, wann es begann. Irgendwann waren es Fußballer aus Südamerika und Südeuropa, die nach einem erzielten Tor nicht mehr zu den Fans liefen, um demonstrativ auf Ihren Namen und Ihre Rückennummer "Seht her, ICH bin es" zeigten, sondern die sich der Vorderseite Ihres Trikots widmeten: Sie liefen zu den Fans und schlugen sich mit der Hand aufs herz, dort wo zugleich das Vereins-Wappen prangt. Oder Sie küssten das Emblem sogleich. Es soll wohl heißen: "Seht her. IHR seid es. Ich habe nur geholfen und fühle mich dank euch hier richtig wohl."
Der Schalker Lincoln ist einer dieser herzlichen Typen. Pantelic von Hertha BSC ebenso. Spieler, die zu großen Leistungen fähig sind, das jedoch nur, wenn es den Spielern auch passt. Diven nennt man sie gerne. Verzichten können die Vereine jedoch in den seltenen Fällen auf sie, zu sehr sind sie auf die - leider vie zu seltenden - Geistesblitze dieser Ballstreichler.
Lincoln, der das Schalkewappen auf seinem Herzen gerne abklopft, verhandelt derzeit mit Galatasaray Istanbul. und ich frage mich: Ist der Herzensklopfer auch nur ein wenig wert? Und ich glaube: Nein! Es geht nicht darum, dass Spieler wechseln. Das gehört dazu. Es geht um den Beweggrund des Wechsels. Sportliche Perspektive kann es kaum sein, um vom Deutschen Champions-League-Teilnehmer und erweiterten Meisterschaftskandidat Schalke 04 an den Bosporus zu wechseln. Es bliebe das Geld. In Dimensionen, in denen Lincoln in Deutschland verdient, dürfte in der Türkei nicht viel mehr zu holen sein. Böte ein Verein wie Juve, Milan, Chelsea oder Real wäre das sicher etwas anderes. Aber Istanbul wird kaum sooo viel mehr zahlen, dass es sich lohnen würde, von einem Verein, der einem laut Geste ja eine Herzensangelegenheit ist, aus finanziellen Aspekten zu wechseln. Aber vielleicht ist das Wappenknutschen ja doch nur eine leere Geste. Der Daumen auf den eigenen Namen, wäre hier weitaus ehrlicher.
Der Schalker Lincoln ist einer dieser herzlichen Typen. Pantelic von Hertha BSC ebenso. Spieler, die zu großen Leistungen fähig sind, das jedoch nur, wenn es den Spielern auch passt. Diven nennt man sie gerne. Verzichten können die Vereine jedoch in den seltenen Fällen auf sie, zu sehr sind sie auf die - leider vie zu seltenden - Geistesblitze dieser Ballstreichler.
Lincoln, der das Schalkewappen auf seinem Herzen gerne abklopft, verhandelt derzeit mit Galatasaray Istanbul. und ich frage mich: Ist der Herzensklopfer auch nur ein wenig wert? Und ich glaube: Nein! Es geht nicht darum, dass Spieler wechseln. Das gehört dazu. Es geht um den Beweggrund des Wechsels. Sportliche Perspektive kann es kaum sein, um vom Deutschen Champions-League-Teilnehmer und erweiterten Meisterschaftskandidat Schalke 04 an den Bosporus zu wechseln. Es bliebe das Geld. In Dimensionen, in denen Lincoln in Deutschland verdient, dürfte in der Türkei nicht viel mehr zu holen sein. Böte ein Verein wie Juve, Milan, Chelsea oder Real wäre das sicher etwas anderes. Aber Istanbul wird kaum sooo viel mehr zahlen, dass es sich lohnen würde, von einem Verein, der einem laut Geste ja eine Herzensangelegenheit ist, aus finanziellen Aspekten zu wechseln. Aber vielleicht ist das Wappenknutschen ja doch nur eine leere Geste. Der Daumen auf den eigenen Namen, wäre hier weitaus ehrlicher.
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Wong
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