
Der Start der deutschen Fußball-Bundesliga steht vor der Tür, doch ein Ã-sterreicher sorgt derzeit für die meisten Schlagzeilen. Marko Arnautovic, den Werder Bremen um 6,5 Millionen Euro Ablöse geholt hat, konnte bislang nicht überzeugen. Und so ist der phantasiereiche und gleichzeitig lauf-faule Spieler Thema im Boulevard und in den Qualitätsmedien, und im ORF, dem österreichischen Staatsfernsehen, erst recht.
Nach einem 1:5 Werders im Freundschaftsspiel gegen Fulham (England) sprach Werder-Geschäftsführer Klaus Allofs jedenfalls klare Worte: "Es gibt einige wenige Profis, die nicht zu 100 Prozent dabei sind. Ohne die Bereitschaft mitzuziehen, haben sie keine Zukunft bei Werder", so Allofs, der verärgert hinzufügte: "Das war naiv und unprofessionell. Wir vertreten hier auch Deutschland und die Bundesliga und da kann man sich nicht so präsentieren". Und Trainer Thomas Schaaf fügte an, dass man nichts Verrücktes fordere, sondern eben nur, dass man sich einbringe. Worte, die auf Arnautoviuc gemünzt waren. Dieser antwortete im ORF, dass es kein Problem gäbe, dass es eine Sache zwischen ihm und dem Trainer sei und dass er ohnehin immer sein Bestes gebe.
Na, dann wird sein Gastspiel an der Weser nicht lange dauern…