Nun, orientieren wir uns mal zunächst an den Fakten: Oliver Bierhoff als Manager der Fussball-Nationalmannschaft hat sinngemäß so etwas gesagt, wie, dass man sich doch mit den Bundesligavereinen mal an einen Tisch setzen müsse, um zu überlegen, wie die Vereine attraktiver und dann vor allem erfolgreicher im internationalen Wettbewerb spielen könnten. Mehr hat er nicht gesagt.
Rudi Völler, Ex-Teamchef und Sportdirektor von bayer leverkusen wiederum hat das wohl in den falschen Hals bekommen, bzw. hat das ganze als Kritik an den Vereinen verstanden und hat den Knüppel ausgepackt. Und nun ist Bierhoff beleidigt und sauer auf Völler. Nicht so ganz zu unrecht, wie ich finde.
Denn schauen wir uns mal den Auslöser an, der zu Völlers Entgleisung (so sehe ich es) geführt hat: Da wird doch nichts anderes gemacht als ein konstruktiver Vorschlag, bestehende Probleme, die nicht von der Hand zu weisen sind (s. CL-Saison, siehe letzter Spieltag UEFA-Cup) mal anzugehen und nach Lösungsmöglichkeiten zu suchen. Eigentlich müsste sich Völler über so eine Initiative freuen…
Andereseits: Fussball könnte auch ganz schön langweilig sein, wenn es dieses ganze drumherum nicht gäbe.