Und wehe der gefoulte schießt selbst
abgelegt im Archiv Abseits am 20.06.07
Ein elfmeter ist ein Elfmeter ist ein Elfmeter. Zu diesem Ergebnis will Oliver Kuß gekommen sein, der empirisch nachgeforscht hat, was den Erfolgsfaktor beim Elfmeterschießen ausmacht. Und: Es gibt keinen. Es ist reine Glückssache. Nicht einmal den berühmten Elfmeterkiller unter den Torhütern soll es gehen - warum nur habe ich aber bei der Nationalelf ein besseres Gefühl, wenn Lehmann beim Elfer im Kasten steht als stünde dort Kahn? Warum hatte ich bei Köppke und Schumacher ein gutes Gefühl, bei Illgner jedoch nicht - trotz seiner Parade gegen England 1990?
Vielleicht sind es ja tatsächlich nur subjektive Einschätzungen. Auch wenn das Buch der populärsten Fussballirrtümer auch schon längst behauptet, dass der Gefoulte selbst schießen darf: Ich glaub da einfach nicht dran.
Als nächstes sollen übrigens die folgenden Thesen entmachtet werden und ich zittere jetzt schon (das erschüttert mich in meinen Fussball-Grundfesten):
Erstens: Den Mythos vom psychologisch ungünstigen Tor vor dem Pausentee. Das leuchtet mir überhaupt nicht ein. Man hat doch dann in der Halbzeit genügend Zeit, um sich zu sammeln und dann entsprechend zu reagieren. Zweitens: Den angeblichen Vorteil, wenn man im Europapokal das zweite Spiel auf eigenem Platz austragen kann, eine These, die speziell Uli Hoeneß vertritt. Das ist aber noch niemals wissenschaftlich untersucht worden.
via: 11 Freunde

Permalink: Und wehe der gefoulte schießt selbst
Tags: Elfmeterschießen Fussball+Legenden Fussball+Mythen
Stimmen Sie ab für Und wehe der gefoulte schießt selbst:
|
Dieser Eintrag wurde mit: 9.00 Punkten (von 1 Stimme(n) insg.) bewertet.
|
| RSS | |
|
| |
| Yahoo! |
|
| Bloglines |
|
| Followen Sie uns bei Twitter! |
Most Popular
11Helden
Abseits
auf dem Platz
Aufwärmen
Auswärtspiel
Best of
Bundesliga
Copa America
DFB 11
EM2008
Europa
Europameister
Frauenfussball
Fußballtraining
im Team
Informationen über
Kurz vorgestellt
Misc
multimedial
Schon gewusst
