
Fußballnationalspieler Torsten Frings wird heftig von Juventus Turin umworben. Rund ein Jahr nach dem Manipulationsskandal, dem Zwangsabstieg und dem Abwandern vieler großer Spielernamen, wird die "alte Dame" wieder vorzeigbar und interessant.
Und daher kann ich – wie auch schon die Kollegen vom Bundesliga-Blog sehr gut verstehen, wenn Frings nach Italien wechseln würde. Ich denke, reizvoll ist hier vor allem die Liga selbst – in der Bundesliga spielt man nun mal nicht gegen AC und Inter Mailand oder den AS Rom (auch wenn der in der CL mächtig verprügelt wurde).
Ich kann mich allerdings auch daran erinnern, dass Frings damals bei den Bayern nicht zurechtgekommen ist, weil ihm die Beschaulichkeit, die ihm ein Umfeld in Bremen bieten kann, ganz einfach fehlt. Ob Juventus Turin ihm das bieten kann, wage ich mal zu bezweifeln.
Ginge Frings zu Juve, stünde er in der Tradition von deutschen Fußballnationalspielern wie Helmut Haller, Jürgen Kohler und andreas möller.