Dieser Beitrag erschien zu erst im Blog eines Fans des 1. FC Nürnberg: clubfans.de: WM-Ball kommt aus Franken. Mit seiner freundlichen Genehmigung erscheint er nun auch auf 11helden.de.
WM-Ball kommt aus Franken
Was auch nicht all zu schwer ist wird sich jeder denken, denn die adidas-Zentrale sitzt im Mittelfränkischen Herzogenaurach (wo auch Argentinien bei der WM sein Quartier aufschlagen wird).
Der Ball kommt aber nicht aus Herzogenaurach, sondern aus Scheinfeld, ein 5000 Seelen Städtchen im Landkreis Neustadt an der Aisch in Mittelfranken, entwickelt von Hans-Peter Nürnberg, der gebürtiger Rheinländer ist. Das mit dem Nachnamen ist ein witziger Zufall
In Scheinfeld liegt das Test- und Innovationszentrum von adidas.
In der Leitung des adidas-Teams «Future Vision», das an neuen Technologien für den Fußballsport arbeitet, hat der studierte Maschinenbau-Ingenieur seinen Traumjob gefunden. «Das ist die ideale Möglichkeit, die Kunststoff-Technik mit Fußball zu verbinden.» Schließlich dreht sich bei dem heute 42 Jahre alten Experten schon seit Kindesbeinen alles um das runde Leder. «Ich bin praktisch mit dem Fußball verheiratet», gesteht er. Als Jugendlicher hatte er unter Christoph Daum bei der Jugend des 1. FC Köln gespielt. Mit der C-Jugend wurde er in der Saison 1979/80 Jugendmeister.
Was ist neu an dem Ball? Im Grunde genommen haben Nürnberg und sein Team einen völlig neuen Typ von Ball erfunden – nämlich einen, der auf einem tragenden Rundkorsett aufkonstruiert wurde. Bei den Umhüllungsteilen setzte der adidas-Ingenieur auf so genannte ovale Panel Shapes, die nicht mehr genäht, sondern im Ball-Inneren verklebt sind. Selbst das Ventil ist so konstruiert, dass der Ball nicht einmal mehr kleinste Unwuchten aufweist. Alles dient dazu, die Präzision beim Schuss zu erhöhen.
Na denn mal guten Schuss.
Vielen Dank an Stefan!
Der Platzwart
on Jan 1st, 2006
@ 15:11:
Ist “Teamgeist” nicht ein furchtbarer Name? Warum nicht gleich “Mannschaftsspirit”? Und dieser Beitrag erschien vielleicht zuerst im Club-Blog, ist aber angelehnt an eine dpa-Geschichte
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