
Ich finde es großartig, dass es regelmäßig in der Bundesliga immer wieder Mannschaften gibt, die das vermeintlich vorhreshbare Gefüge durcheinander bringen.
Hoffenheim war einst so eine Mannschaft. Mainz ist es in der aktuellen Saison. Das Ergebnis ist bekannt: Hoffenheim kam in der zweiten Hälfte der Spielzeit unter die Räder und ist nunmehr eine grundsolide Bundesligamannschaft. Bei Mainz kann es so kommen, muss aber nicht.
Anhand solcher Überraschungsmannschaften wie Hoffenheim oder Mainz zeigt sich immer wieder die Schnellebigkeit des Geschäftes. Als die Hoffenheimer einst ihren Höhenflug hatten, da reisten gleich drei Spieler zur Nationalmannschaft (Beck, Weiß, und ein Dritter, dessen Namen ich aktuell nicht abrufbar habe). Beck ist davon wohl der einzige, der weiterhin im erweiterten Blickfeld von Jogi Löw sein dürfte.
Auch bei der Mainzer "Boygroup"wird es nicht mehr lange dauern, bis danach gerufen wird, sie auch mit dem Bundesadler auf der Brust spielen zu lassen. Ich sag mal: Langsam, langsam! Lieber in der Bundesliga weiter Druck machen und länger durchhalten als seinerzeit Hoffenheim. Davon haben alle Beteiligten länger etwas.