Der FC Porto ist der Sieger der Europa League 2011.
In einem streckenweise sehr lahmen und zerfahrenen Endspiel konnte sich das Team um den jungen Trainer Villas-Boas am Ende mit 1:0 (1:0) gegen Sporting Braga durchsetzen.
Nachdem der SC Braga wie erwartet von Beginn an defensiv aufgestellt war und auf Konter gegen den Favoriten Porto hoffte, fand der FC Porto lange keine Lösung gegen die Abwehrmauer von Braga. Bis zur 44. Minute, als Braga den Ball im Mittelfeld verlor und Portos Spieler Guarin den Ball nach vorne brachte und einem tollen Pass auf Falcao am Elfmeterpunkt gab, der die Kugel einlochte. Damit war Bragas Strategie, sich hinten reinzustellen, nicht mehr möglich. So wechselte der Trainer von Braga dann zu Beginn der zweiten Halbzeit gleich zwei frische Offensivkräfte ein. Insgesamt wurde das Spiel ab dann etwas interessanter, reichte jedoch nie an den Glanz eines echten Fussball-Finals heran. Letztendlich startete Brage verzweifelte Versuche, um doch noch den Ausgleich zu erzielen. Doch vergebens. Porto konnte die 1:0-Führung im Endspiel der Europa League halten und ist somit der verdiente Sieger.
