
Bei Werder Bremen wurde er ausgemustert. Für einen anderen Bundesliga-Verein war es wahrscheinlich zu teuer, Torsten Frings zu verpflichten. Also wechselt er nun in die nordamerikanische Liga zu Toronto wechseln. Ein Wechsel nach Nordamerika: so, wie es Beckenbauer der Matthäus einst auch schon vor ihm taten.
Frings hätte sicherlich auch wie so viele andere Fußballer mit internationalem Ruf seinen Karriereherbst in den Emiraten vergolden lassen können. Dass er sich für einen Wechsel nach Toronto entschließt, spricht für ihn: Er wird auf dem Niveau, das dort gespielt wird, eine Spitzenrolle einnehmen können, er wird weniger Stress haben als in der Bundesliga, er wird in einer Stadt mit hoher Lebensqualität leben können und das weitestgehend anonym. Da ist es wohl auch egal, wenn er in Kanada einige Dollars weniger verdient als er wo anders hätte verdienen können.
Ich würde mal sagen: Torsten Frings – da hast du alles richtig gemacht.