
Am Ende und kurz nach dem gestrigen Spitzenspiel zwischen Borussia Dortmund und dem FSV Mainz 05 kochten besonders bei einem die Emotionen hoch – Jürgen Klopp, dem Trainer des BVB. Er echauffierte sich über eine Szene kurz vor Schluss welche zum Ausgleich durch die Mainzer führte. Der Borusse Neven Subotic war in den Unterleib getroffen worden und blieb liegen, die Mainzer spielten allerdings weiter, anstatt den Ball ins Aus zu spielen, und erzielten den 1:1 -Ausgleichstreffer, vermutlich auch dank des Fehlens des Innenverteidigers.
Klopp sprach anschießend im Interview mit Thomas Tuchel von Beschämtheit und moralischer Verwerflichkeit, weil eben die Mainzer weitergespielt haben. Macht ihn das nun zu einem schlechten Verlierer? Teils, teils, einerseits kann man nicht zweifelsfrei sagen inwieweit die Mainzer Spieler wirklich mitbekommen haben was passiert, der Schiedsrichter hat allerdings bewusst nicht reagiert, andererseits gehört es sicher zum Geist des Fair-Plays eine Verletztung eines Spielers höher zu bewerten als das Spiel selber. In jedem Falle aber gehören Klopps Emotionen dahin, denn diese machen den Fussball erst lebendig. Mehr zum Thema unter anderem bei Spiegel Online.
Tobias
on Apr 10th, 2011
@ 09:06:
wieso schlechter verlierer, in dem spiel wurde wir verarscht ohne ende. ich fand es sehr unsportlich, dass die mainzer obwohl unser abwehrspieler am boden lag einfach weiter gespielt haben.