
In einer Saison, in der kein großes Turnier ansteht, ist es immer schwieriger einen Fußballer des Jahres zu wählen als in den Jahren von EM und WM. Dann spielt sich meistens ein Akteur in den Vordergrund, der dann auch zum Fußballer des Jahres wird.
Dass es in diesem Jahr Manuel Neuer wurde, überrascht mich ein wenig. Gut. Neuer hat erheblich dazu beigetragen, dass Schalke am Ende der Saison nicht doch auf einem Abstiegsplatz gelandet ist. Er hat eine solide WM-Quali gespielt und hat sowohl gegen Dortmund in der Liga als auch gegen Manchester in der Champions League Leistungen abgerufen, die beide ausreichen, um das Attribut "Bestes Spiel der Karriere" zu erhalten.
Aber ich hätte doch Nuri Sahin von Borussia Dortmund – jetzt Real Madrid – vorne gesehen. Welch großen Anteil er an der Deutschen Meisterschaft von Borussia Dortmund hatte, wird man wohl endgültig in dieser Saison erkennen. Jetzt, da er nicht mehr für Schwarz-Gelb aufläuft.
Nichtsdestotrotz: Glückwunsch, Manuel Neuer. Ganz unverdient ist die Auszeichnung ja auch nicht.