
Wenn die Stollenschuhe im Schrank verschwinden, dann möchte mein Mann gerne auch wieder in bequeme Sportschuhe schlüpfen. Glücklicherweise sind Turnschuhe durch Sneakers salonfähig geworden – und so fängt er sicherlich anerkennende Blicke für seinen ganz eigenen Stil, anstatt Gefahr zu laufen durch einen modischen Fauxpas ins Abseits gedrängt zu werden.
Momentan ist der Stand in der Bundesliga ja nun alles andere als erwartet. Eigentliche Favoriten hängen ungewohnt weit unten in der Tabelle und unerwartete Teams spielen um die Meisterschaft. Spannung ist dadurch natürlich garantiert – es kann und wird sicherlich noch sehr viel passieren. Und so geht's im Mai dann zu den letzten Spielen, bei denen ich meinem Mann zur Seite stehe und mitfiebere. Wir beide, gebürtig aus unterschiedlichen Städten und daher Fans von zwei unterschiedlichen Teams, sind natürlich froh, dass wir davon verschont bleiben, dass unsere individuellen Favoriten im Endspiel gegeneinander antreten müssen. So fahren wir zu zwei verschiedenen Spielen und fiebern solidarisch je mit unserer Lieblings-Elf mit.